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Leonie Wagner gründet Furo mit über 100 zahlenden Kunden

Die Physikerin Leonie Wagner kehrte aus Stanford nach München zurück, um Furo zu gründen. Das Energy-Startup hat über hundert zahlende Kunden, berichtet munich-startup.de am 1. Oktober 2026.

Von Mareike Sandvoss, Redakteurin Fehler & Lehren, Serie Was ich anders machen würde

Leonie Wagner gründet Furo mit über 100 zahlenden Kunden
Symbolbild: Founders World (KI-generiert)

Die Physikerin Leonie Wagner kehrte bewusst aus Stanford nach München zurück, um das Energy-Startup Furo zu gründen. Energie sei in Europa das drängendere Problem als in den USA, sagt sie nach eigenen Angaben laut munich-startup.de vom 1. Oktober 2026. Das Startup hat inzwischen über hundert zahlende Kunden.

Von Stanford-Forschung zum Produkt

Wagner forschte in Stanford an Neural Prophet, einem Werkzeug zur Vorhersage von Zeitreihen, berichtet munich-startup.de. Der Kern des Produkts von Furo ist die Prognose von Strompreis, Last und Wetter für den Betrieb von Batteriespeichern. Das Startup startete mit dem Exist-Gründungsstipendium über die TU München und hatte von Beginn an zahlende Kunden, wie munich-startup.de berichtet.

Erste Finanzierungsrunde nach Neo-Accelerator

Im Oktober 2025 kam die erste Finanzierungsrunde für Furo dazu, nachdem das Unternehmen den Accelerator Neo in San Francisco durchlaufen hatte. Die Höhe der Runde nennt die Quelle nicht. Inzwischen hat Furo über hundert zahlende Kunden, wie munich-startup.de berichtet.

Demo Night ohne Jury und Preis

Im August 2026 organisierte Wagner zusammen mit Marble Cognition die Demo Night, ein Format ohne Jury, Preis oder perfekten Pitch, berichtet munich-startup.de. Das Format zeigt ihr Engagement in der Münchner Szene.

Was das für Gründerinnen heißt

Der Weg von Wagner zeigt drei Punkte: Forschung lässt sich in ein Produkt mit zahlenden Kunden übersetzen, wenn die Anwendung klar ist. Die Standortwahl folgt dem Problem, nicht dem Ökosystem. Szene-Engagement kann auch bedeuten, Formate zu schaffen, die anders funktionieren als die üblichen Pitch-Events.